ZUR STARTSEITE
KONTAKT
IMPRESSUM
SUCHEN
GÄSTEBUCH
Zur Startseite

Die Gedanken sind frei

19.01.2006: Zu den Äußerungen von Necla Kelek über den "Muslim-Fragebogen" erklären Katja Husen, Frauenpolitische Sprecherin des Bundesvorstands, und Omid Nouripour, Mitglied des Bundesvorstands:

"Frau Kelek behauptet, der deutsche Staat habe ein Recht zu erfahren, was in den Köpfen der Menschen passiert. Dieses Staatsverständnis hat mit einer pluralen Demokratie wenig gemein. Nur totalitäre Regimes wollen die Gedanken Einzelner durchleuchten. Demokratien aber bewerten Taten und Absichten. Es gibt in unserer Gesellschaft Diskriminierung von Homosexuellen, Ungleichbehandlung von Frau und Mann und Verbrechen im Namen der Ehre - auch in muslimischen Kreisen. Diese können wir nur mit rechtsstaatlichen und zielführenden Mitteln bekämpfen - und nicht durch Befragungen. Mit undemokratischen Instrumenten kann eine Demokratie nicht geschützt werden.

Frau Kelek sollte lieber zu einer Differenzierung der Debatte beitragen, als die Speerspitze des Generalverdachts gegen eine ganze Glaubensgemeinschaft zu spielen. Denn das tut sie, sobald sie demokratische Kritiker bezichtigt, Muslime unter "Naturschutz" zu stellen."

ZU MIR
HAMBURG
Blog
PRESSE
ARCHIV BUND
Frauenpolitik
Gesundheit & Soziales
Neue Medien
Weitere Themen
Links

Katjas Blog als RSS-Feed Katjas Blog als RSS-Feed

Seitenbeginn Textversion Druckversion Artikel versenden