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Plakate ohne Sinn und Zweck

27.11.2007: Pressemitteilung von Katja Husen und Kleine Anfrage zur Senatskampagne „Stadt Hamburg statt Drogen“

Wirre Anti-Drogen-Kampagne des Senats

Seit einigen Tagen hängen in Hamburg Plakate, auf denen zwei Gestalten zu sehen sind, die entfernte Ähnlichkeit mit dem Aufdruck von Ecstasy-Pillen haben. Darunter ist zu lesen "Stadt Hamburg statt Drogen - Hamburg macht sich stark für seine Kinder". Laut Gesundheitsbehörde im exklusiven Abendblatt-Gespräch handelt es sich bei den Figuren um "starke Typen", deren Botschaft laute: "Drogen sind nicht cool".

Katja Husen, drogenpolitische Sprecherin der GAL, bezweifelt, dass diese Botschaft von irgendjemandem vernommen wird: "Die Zielgruppe dieser Kampagne ist völlig unklar", ärgert sich Husen. "Hier wird viel Geld ausgegeben, ohne dass erkennbar ist, welchen Zweck diese Kampagne verfolgt." Während das Logo wohl Jugendliche ansprechen wolle, richte sich der Slogan erkennbar nur an Erwachsene. Der direkte Informationsgehalt des Plakates sei gleich null. Mit einer Kleinen Anfrage verlangt Husen nun Auskunft über die Hintergründe der Kampagne, die Zielgruppen sowie die Kosten.

Fragen und Antworten des Senats siehe anhängende Dateien.

Zugehörige Dateien:
18-7453_Antworten Senatskampagne Stadt Hamburg statt Drogen.pdfDownload (16 kb)
18-7453_Fragen Senatskampagne Stadt Hamburg statt Drogen.pdfDownload (37 kb)
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