Die SZ schreibt ganz richtig, dass die Wahl, Sarah Palin zur Vize zu machen, der Versuch des Republikaners ist, Hillary Clintons Stimmen einzufangen. Aber Palin ist nicht Clinton. Sie hat nicht ihre Erfahrung und sie ist wie alle strammen Konservativen keine gute Verbündete für Frauen. Gegen Abtreibung, für einen schwachen Staat, der bloß privaten Konzernen Aufträge verschafft - mehr noch als McCain steht sie für Bushs direkte Nachfolge. Zumal nicht zu erwarten ist, dass sie sich im Fall von McCains Tod gegen das Old Boys Network durchsetzen kann.
"Zumal nicht zu erwarten ist, dass sie sich im Fall von McCains Tod gegen das Old Boys Network durchsetzen kann." -- das ehrlich gesagt, hoffe ich. Denn Bush ist noch liberal im Vergleich zu Palin. War gerade erst in den USA und konnte das alles live (d.h. in voller Länge im Fernsehen) miterleben.
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